Die Videosprechstunde ist ein ergänzendes, therapiebegleitendes Instrument. Sie dient der kontinuierlichen Behandlung und kann den persönlichen Arzt‑Patienten‑Kontakt unterstützen, jedoch nicht ersetzen. Zur Gewährleistung einer diskreten und datensicheren Kommunikation sind organisatorische Maßnahmen erforderlich; zudem muss die Identifizierung der Beteiligten sichergestellt und gesetzlich vorgeschriebene Einwilligungen eingeholt werden.
Neben der klassischen Praxissprechstunde besteht in bestimmten Fällen die Möglichkeit, per Videosprechstunde mit Ihrem Arzt zu kommunizieren. Sie benötigen lediglich ein Gerät mit Kamera und Mikrofon (z. B. Smartphone oder Laptop) und einen Internetzugang. Die Installation spezieller Programme oder Apps ist in der Regel nicht erforderlich.
Die Videosprechstunde ist jedoch immer nur ein ergänzendes Instrument in einer laufenden Behandlung. Voraussetzung ist, dass die Therapie zuvor in einer persönlichen Sprechstunde begonnen und etabliert wurde.

